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Änderung widerspricht bestehender Judikatur

Wien (OTS) - Die geplanten Änderungen im Ärztegesetz sind für Physio Austria, den Bundesverband der Physiotherapeuten Österreichs, nicht nachvollziehbar. Bereits jetzt sind komplementär- und alternativmedizinische Heilverfahren vom ärztlichen Vorbehalt erfasst, wenn für deren Anwendung das typischerweise durch ein Medizinstudium vermittelte Wissen erforderlich ist. Als Anlassfall für die geplante Gesetzesänderung wird ein aktuelles Erkenntnis des VwGH herangezogen, das mit der Verurteilung eines sogenannten Wunder- bzw. Geistheilers in Zusammenhang steht. Der vorliegende Entwurf erstaunt, zumal es bereits bestehende Judikatur zum Thema gibt.

„Physio Austria plädiert für eine konsequente Strafverfolgung durch die zuständigen Behörden auf der Grundlage bereits bestehender berufsrechtlicher Regelungen, damit selbsternannte Heiler bzw. Angehörige gesundheitsnaher Gewerbe im Sinne der Patientensicherheit ihre bereits heute unzulässigen Tätigkeiten einstellen“, betont Constance Schlegl, Präsidentin von Physio Austria. Die bisher bestehenden berufsrechtlichen Regelungen dienen ausreichend dem Patientenschutz, sofern deren Einhaltung von den zuständigen Verwaltungsbehörden tatsächlich kontrolliert wird. Es gibt aus Sicht von Physio Austria nicht zu wenige rechtliche Regelungen, sondern zu wenig staatliche Kontrolle durch die Verwaltungsbehörden, welche sicherstellen, dass diese Regelungen eingehalten werden.

Die geplante Novelle des Ärztegesetztes konterkariert zudem das Deregulierungsbestreben der Bundesregierung, siehe Regierungsprogramm (u.a. Seite 21/182). Die geplante Änderung sowie die angeblich geplante Positivliste von komplementär- und alternativmedizinischen Heilverfahren würden zu mehr Interpretationsproblemen und Rechtsunsicherheit führen.

Sollten komplementär- und alternativmedizinische Heilverfahren trotz der Einwände in das Ärztegesetz aufgenommen werden, ist dies im MTD-Gesetz entsprechend zu berücksichtigen. ...
Quelle: OTS0087, 9. Nov. 2018, 10:52

Zitat: wienerzeitung.at 06.11.2018

"Künstliche Intelligenz könnte in der Frühdiagnose von Alzheimer künftig eine Rolle spielen. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: wienerzeitung.at 06.11.2018

Einladung zur Pressekonferenz am Mittwoch, 7. November 2018, 10 Uhr im Billrothhaus

Wien (OTS) - Die „Österreichische Gesellschaft für Osteopathie“ (OEGO) wird am Mittwoch, 7. November 2018 eine Stellungnahme zum neuen Ärztegesetz einbringen. Dabei geht es der Interessenvertretung der österreichischen OsteopathInnen, vor allem um das Wohlergehen der PatientInnen.

Der Entwurf zur Novellierung des Ärztegesetzes, der derzeit zur Begutachtung aufliegt, sieht vor, dass in Zukunft alle komplementär- und alternativmedizinischen Heilverfahren von nun an ausschließlich Ärzten vorbehalten sind.

Komplementär- und alternativmedizinische Methoden erfreuen sich bei der Bevölkerung großer Beliebtheit. Deshalb ist einerseits die Klarstellung begrüßenswert, dass Ärztinnen und Ärzte diese Methoden anwenden dürfen. Andererseits wird Osteopathie in Österreich überwiegend von nicht-ärztlichen OsteopathInnen ausgeübt. Eine Behandlung dauert zwischen 30 und 60 Minuten. Es ist nicht realistisch, dass der Bedarf an Behandlungen allein von Ärzten abgedeckt werden könnte. Deshalb sollte die Ausübung der Osteopathie – ähnlich wie die der Psychotherapie – in einer Weise geregelt werden, die die Ausübung durch ärztliche und nicht-ärztliche OsteopathInnen gleichermaßen ermöglicht.

Die OEGO fordert seit Jahren, den Beruf der OsteopathInnen anzuerkennen. Ein entsprechender Entwurf wurde bereits 2015 eingebracht. Die Verhandlungen mit dem Gesundheitsministerium laufen allerdings schon seit dem Jahr 2005.

Diese Regelung ist im Sinne der PatientInnen dringend erforderlich. In der derzeitigen Situation sind die Begriffe „Osteopathie“ und „OsteopathIn“ nicht geschützt, und somit ist es für PatientInnen fast nicht möglich, gut ausgebildete von unzureichend ausgebildeten OsteopathInnen zu unterscheiden.

Osteopathie ist bereits in 12 europäischen Ländern (UK, Island, Frankreich, Portugal, Finnland, Schweiz, Dänemark, Italien, Luxemburg, Belgien, Malta, Niederlande) als nicht-ärztlicher Beruf geregelt. ...
Quelle: OTS0017, 6. Nov. 2018, 08:39

Zitat: orf.at 2. November 2018

"Es gibt Tätigkeiten, die per Gesetz nur Ärztinnen oder Ärzte ausführen dürfen. Das in Begutachtung befindliche neue Ärztegesetz weitet diese nun deutlich aus – nämlich auf die gesamte Komplementärmedizin (alles von Akupunktur über Homöopathie bis Osteopathie). [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: orf.at 2. November 2018

Zitat: gailtal-journal.at 29. Oktober 2018

"[...] Die Buchvorstellung wird interaktiv sein, also auch Anregungen und zahlreiche Ideen zum Selbstmachen beinhalten. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: gailtal-journal.at 29. Oktober 2018

"[...] Mit der Übersiedlung von zwei psychiatrischen Abteilungen vom Otto-Wagner-Spital ins Krankenhaus Hietzing im Juni 2018 wurde ein wichtiger Schritt für die Behandlung von psychiatrischen Erkrankungen gesetzt. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Rathauskorrespondenz vom 19.10.2018

Ob Kinderpsychiatrie oder Logo- und Ergotherapie: Die WGKK sieht regional zugeschnittene Versorgung in Gefahr.

Wien (OTS) - Die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) sieht die zukünftige regionale Versorgung von besonders sensiblen Personengruppen wie Kindern und Jugendlichen sowie Menschen, die psychotherapeutische Betreuung benötigen, in Gefahr. Im Gesetzesentwurf zur Reform der Sozialversicherung ist für Berufsgruppen wie Physio- und ErgotherapeutInnen sowie LogopädInnen und auch (Kinder-)psychotherapeutInnen und -psychiaterInnen eine zentrale Steuerung durch die zukünftige ÖGK verankert. Damit würden die Gebietskrankenkassen die Möglichkeit verlieren, das entsprechende therapeutische Angebot rasch und unkompliziert an die regionalen Erfordernisse im Sinne der Patientinnen und Patienten anzupassen und auszubauen. „Besonders für eine Großstadt wie Wien, wo diese Leistungen überdurchschnittlich oft in Anspruch genommen werden, droht damit eine Verzögerung und Verschlechterung der Versorgung“, warnt Ingrid Reischl, Obfrau der Wiener Gebietskrankenkasse.

Hintergrund: Beim vorliegenden Gesetzesentwurf steckt der Teufel im Detail. Unter dem Titel „sonstige Vertragspartner“ sollen Anbieter, die ihre Leistungen etwa über Vereinsstrukturen oder multiprofessionelle Zentren anbieten, künftig zentral verwaltet werden. Das hätte zur Folge, dass die ÖGK österreichweit geltende Musterverträge mit diesen Anbietergruppen erstellt, auf deren Basis sie selbst oder die Landesstellen in ihrem Auftrag entsprechende Verträge abschließen. Die Möglichkeiten der inhaltlichen Gestaltung auf regionaler Ebene – vom konkreten Leistungsumfang, der sich an den regionalen Bedürfnissen der Anspruchsberechtigten und übrigen Versorgungsmöglichkeiten orientiert bis zu den Tarifen– wäre somit dahin.

Kein Einfluss auf Angebote, Finanzierung und Bedarf

„Gerade im Bereich der Kinder- und Jugendpsychologie und –psychiatrie können wir auf eine langjährige gute Zusammenarbeit mit professionell aufgestellten Vereinen zurückblicken“, sagt Reischl. ...
Quelle: OTS0054, 11. Okt. 2018, 10:14

Zitat: vol.at 10.10.2018 14:34

"Am Freitag, dem 19. Oktober 2018, um 19.30 Uhr startet das Landeskrankenhaus Hohenems (LKH) eine Informationsoffensive zum Thema Osteoporose. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: vol.at 10.10.2018 14:34

Zitat: kaernten.orf.at 08.10.2018

"In der Regierungssitzung ist am Montag ein Sozialpaket eingebracht worden. Insgesamt sind 13 Mio. Euro dafür vorgesehen, den Löwenanteil bekommen die Arbeitsvereinigung der Sozialhilfe Kärnten (AVS) und ihre diversen Angebote. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: kaernten.orf.at 08.10.2018

Zitat: www.krone.at 21.09.2018 08:00

"Leiden Sie unter Rücken- oder Kopfschmerzen? Machen Ihnen Nacken- oder Schulterverspannungen zu schaffen? [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: www.krone.at 21.09.2018 08:00

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